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Judo: Tod eines Schülers

Osaka. Ein Gericht im japanischen Osaka hat am Mittwoch einen Judo-Trainer für den Tod eines sechsjährigen Jungen verantwortlich gemacht und ihn zu einer Geldstrafe von umgerechnet 9800 Euro verurteilt. Der 36 Jahre alte Trainer gab zu, den Jungen im Schultraining im vergangenen November mehrfach heftig zu Boden geworfen zu haben. Der Sechsjährige war daraufhin an einer Gehirnschwellung gestorben. In Japan ist dies die erste Verurteilung in einem solchen Fall. Schätzungen gehen davon aus, daß es von 1983 bis 2010 114 Todesfälle im Judo gegeben haben soll – allein in Schulen.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2011, Seite 16, Sport

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