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DGB kritisiert ­Lohngefälle

Berlin. Anläßlich des 21. Jahrestages des Anschlusses der DDR an die BRD hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Arbeitgeber wegen des nach wie vor hohen Lohngefälles zwischen West- und Ostdeutschland scharf kritisiert. Der DGB erneuerte in diesem Zusammenhang am Wochenende seine Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn.

»Die DGB-Gewerkschaften setzen sich seit Jahren für die Angleichung des Ost- an das Westniveau ein, wohingegen sich die Arbeitgeberseite dem systematisch entzog beziehungsweise massiven Widerstand leistete«, sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Wochenende der Berliner Zeitung vom Samstag.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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