-
01.10.2011
- → Ausland
Terrorverdächtiger im Jemen ermordet
Sanaa. Fast vier Monate nach der angeblichen Ermordung Osama bin Ladens soll im Jemen einer der international meistgesuchten Terrorverdächtigen mit Verbindungen zum Al-Qaida-Netzwerk getötet worden sein. Eine kurze Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Sanaa über den Tod des in den USA geborenen militanten Predigers Anwar Al-Awlaki wurde von US-Geheimdienstkreisen als zutreffend eingestuft, verlautete am Freitag aus US-Regierungskreisen.
Die jemenitische Regierung machte keine Angaben darüber, wie der in New Mexico als Sohn jemenitischer Eltern geborene 40jährige Awlaki zu Tode kam. Aus Sicherheitskreisen in der Hauptstadt Sanaa verlautete, er sei bei einem Luftangriff auf seine Fahrzeugkolonne getötet worden, der nach ihrer Einschätzung von einer US-Drohne ausgeführt wurde.
(dapd/jW)
Die jemenitische Regierung machte keine Angaben darüber, wie der in New Mexico als Sohn jemenitischer Eltern geborene 40jährige Awlaki zu Tode kam. Aus Sicherheitskreisen in der Hauptstadt Sanaa verlautete, er sei bei einem Luftangriff auf seine Fahrzeugkolonne getötet worden, der nach ihrer Einschätzung von einer US-Drohne ausgeführt wurde.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland