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China: Milliardär ins Zentralkomitee

Peking. Der chinesische Baumagnat Liang Wengen, der als reichster Mann des Landes gilt, soll einem Medienbericht zufolge als erster Unternehmer in der Geschichte Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei werden. Wie die staatliche Tageszeitung China Times am Montag berichtete, fiel in der Staatsführung bereits die Entscheidung, Liang beim nächsten Parteikongreß im Oktober zunächst als Kandidat in das Gremium zu berufen. Damit hätte er noch kein Stimmrecht, aber gute Aussichten, für ein ausscheidendes Mitglied auf einen festen Platz vorzurücken.

Liang belegt auf der aktuellen Liste der reichsten Chinesen des US-Magazins Forbes mit einem Vermögen von rund 9,3 Milliarden Dollar (gut 6,9 Milliarden Euro) den ersten Platz. Er wäre das erste Mitglied des Zentralkomitees aus der Privatwirtschaft seit dessen Gründung im Jahr 1921. Dem Gremium gehören etwa 300 Parteifunktionäre aus dem ganzen Land an.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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