Zum Inhalt der Seite

Lehrer in Madrid streiken erneut

Madrid. Lehrer in Madrid haben am Mittwoch erneut gestreikt, um gegen die Sparmaßnahmen im öffentlichen Bildungssystem zu protestieren. Eine Sprecherin der Gewerkschaft UGT erklärte, etwa 80 Prozent der Lehrer seien dem Aufruf zur Arbeitsniederlegung gefolgt. Behördenvertreter sprachen dagegen von 40 Prozent.

Kollegen aus Galizien schlossen sich dem Protest an. Hier erschienen 75 Prozent der Lehrer nicht zur Arbeit, wie die Gewerkschaft mitteilte. Am Dienstag abend hatten in Madrid Zehntausende Menschen gegen die Sparpläne demonstriert. Gewerkschaften befürchten, daß Tausende Lehrer dieses Jahr angesichts der Kürzungen keine Arbeit finden werden und die Qualität der schulischen Bildung schlechter wird. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!