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Euro-Gegenwind aus CSU-Bayern

München. Im Streit über weitere Griechenland-Hilfen hat Bayern erneut für die Möglichkeit einer geordneten Staatsinsolvenz Griechenlands plädiert. »Das Mittel der Wahl ist die Umschuldung. Sie gibt uns die Möglichkeit, dem Problem schrittweise Herr zu werden«, sagte Finanzminister Georg Fahrenschon am Montag nach einer Kabinettssitzung in München. Die Sparzusagen Griechenlands reichten nicht aus, zudem sei das Land »schwerlich in der Lage, die Zusagen auch einzuhalten«. Die Bundesregierung müsse sich in Koalitionsgesprächen schnell darüber einig werden, wie man in letzter Konsequenz vorgehe.

Die CSU hält einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone für vorstellbar und rechnet für diesen Fall nicht mit negativen Auswirkungen auf das politische Europa. Bundeskanzlerin Angela Merkel vertritt dagegen die Ansicht: »Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa.« (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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