-
14.09.2011
- → Inland
Hamburg schafft Studiengebühren ab
Hamburg. Studenten in Hamburg müssen ab dem 1. Oktober 2012 keine Studiengebühren mehr zahlen. Eine entsprechende Gesetzesvorlage beschloß der Senat der von einer SPD-Alleinregierung geführten Hansestadt am Dienstag und löste damit ein zentrales Versprechen aus dem Wahlkampf für die Bürgerschaftswahl im Februar ein. Die oppositionelle CDU kritisierte den Plan als »falschen Weg«.
Um die Einnahmeausfälle ab dem Wintersemester 2012/13 zu kompensieren, erhielten die acht vom Land getragenen Hochschulen ab 2013 jährlich 37,8 Millionen Euro zusätzlich von der Stadt, erklärte Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Auch die Ausfälle für die letzten Monate des Jahres 2012 werde das Land decken. Die Studentenvertretung der Universität Hamburg lobte das Vorhaben. 2007 hatte der damalige CDU-Senat in Hamburg Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester eingeführt. (AFP/jW)
Um die Einnahmeausfälle ab dem Wintersemester 2012/13 zu kompensieren, erhielten die acht vom Land getragenen Hochschulen ab 2013 jährlich 37,8 Millionen Euro zusätzlich von der Stadt, erklärte Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Auch die Ausfälle für die letzten Monate des Jahres 2012 werde das Land decken. Die Studentenvertretung der Universität Hamburg lobte das Vorhaben. 2007 hatte der damalige CDU-Senat in Hamburg Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester eingeführt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland