-
13.09.2011
- → Inland
Postkartenaktion für Akteneinsicht
Wolfenbüttel. Mit einer Postkartenkampagne wollen Umweltschützer die Bundesregierung zur Herausgabe von Akten über das Atommüllager Asse drängen. Das Kanzleramt verweigere dem Asse-Untersuchungsausschuß des niedersächsischen Landtags die Dokumente mit der Begründung, daß diese den »geschützten Kernbereich des Regierungshandelns« beträfen, erklärte die Wolfenbütteler Atom-Ausstiegs-Gruppe (WAAG) am Montag. Abgeordnete und Bevölkerung hätten aber ein Recht auf umfassende Aufklärung. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland