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Südsudan verbietet Sudans Währung

Juba. Knapp zwei Monate nach der Unabhängigkeitserklärung des Südsudan erlaubt das Land nur noch die eigene Währung als offizielles Zahlungsmittel. Das sudanesische Pfund sei ab Freitag »illegal«, teilte Informationsminister Barnaba Marial Benjamin in der Hauptstadt Juba mit. Die Banknoten des Sudan »können nicht mehr genutzt werden, um was auch immer in der Republik Südsudan zu kaufen«. Südsudan hatte am 18. Juli, neun Tage nach der Unabhängigkeit, eine eigene Währung eingeführt. Der Sudan folgte wenige Tage später mit einer neuen Währung – auch aufgrund der hohen Inflation. Der Südsudan hatte am 9. Juli seine Unabhängigkeit vom Norden erklärt. Die Teilung des größten Landes auf dem afrikanischen Kontinent nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in einen vornehmlich muslimischen Norden und einen christlichen und animistischen Süden war in einem Referendum Anfang des Jahres beschlossen worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2011, Seite 7, Ausland

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