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Noch 100 Jahre bis zur Lohngleichheit

London. Männliche Führungskräfte in Großbritannien werden noch 100 Jahre lang mehr Geld verdienen als Frauen. Erst dann würden sich die Gehälter angleichen. Dies hat das Chartered Management Institute in London im Rahmen einer am Mittwoch veröffentlichten Studie ausgerechnet. Derzeit verdienten Männer in Führungspositionen pro Jahr gut 10500 Pfund (12000 Euro) mehr als ihre Kolleginnen (das durchschnittliche Gehalt liegt demnach bei 42400 Pfund für Männer und bei knapp 31900 für Frauen im Management). Im vergangenen Jahr seien die Gehälter der Männer um 2,3 Prozent, die der Frauen um 2,8 Prozent gestiegen. Bleibe es bei dieser Entwicklung, schließe sich die Lücke in 98 Jahren, heißt es in der Untersuchung, für die knapp 35000 Angestellte befragt wurden. Die Kolumnistin Joan Smith betonte am Donnerstag im britischen Independent, gleiche Bezahlung gebe es heute nicht häufiger als vor 41 Jahren, als in Großbritannien das Gesetz für gleiche Bezahlung (Equal Pay Act) verabschiedet wurde.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2011, Seite 15, Feminismus

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