Zum Inhalt der Seite

Oslo: Waffenfund bei Rechtsextremisten

Oslo. Die norwegische Polizei hat in Oslo einen Rechtsextremisten festgenommen, in dessen Haus Waffen und Sprengstoff gefunden worden waren. Nachdem er Drohungen geäußert habe, sei am Dienstag sein Haus durchsucht worden, doch habe der Mann erst am Samstag gefaßt werden können, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Zeitung Verdens Gang berichtete unter Berufung auf die Behörden, der Festgenommene habe keinen Kontakt zum geständigen rechtsextremen Attentäter Anders Behring Breivik gehabt, der am 22. Juli im Osloer Regierungsviertel und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet hatte. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!