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Verhandlung über iPad-Verkaufsverbot

Düsseldorf. Vor dem Düsseldorfer Landgericht hat am Donnerstag die mündliche Verhandlung über das von Apple erwirkte Verkaufsverbot für den neuen Tablet-PC von Samsung begonnen. Apple wirft dem südkoreanischen Konkurrenten vor, bei der Gestaltung des »Galaxy Tab 10.1« das iPad2 kopiert zu haben. Samsung hat Widerspruch gegen die Entscheidung eingelegt. Das Düsseldorfer Gericht hatte zunächst auf Antrag des kalifornischen Unternehmens den Verkauf des Tablet-PCs, der als gefährlichster Herausforderer des iPad gilt, europaweit untersagt. Später hatten die Richter die Verfügung aber auf Deutschland beschränkt.

Im Streit um die Marktanteile bei den lukrativen Smartphones und Tablet-PCs überziehen sich die Konzerne derzeit weltweit mit Prozessen. Während Apple Samsung des Plagiats beschuldigt, wirft der koreanische Konzern dem kalifornischen Unternehmen im Gegenzug eine Vielzahl von Patentverletzungen vor. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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