-
08.08.2011
- → Inland
Wagenknecht will Vermögensabgabe
Berlin. Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, fordert zur Lösung der Finanzkrise eine europaweite Vermögensabgabe. Die bisherige Politik habe einer reichen Minderheit gedient und eine Nachfrage auf Pump organisiert, aber dies stoße nun an Grenzen. »Der Verlust des Top-Ratings für die USA ist nur ein weiteres Symptom einer existenzbedrohenden Fehlentwicklung«, sagte Wagenknecht am Samstag über die Herabstufung der US-Bonität durch die Bewertungsagentur Standard & Poor’s.
»Nur durch eine Heranziehung des riesigen privaten Reichtums und Geldvermögens kann die Schuldenkrise gelöst werden«, fügte sie hinzu.
(dapd/jW)
»Nur durch eine Heranziehung des riesigen privaten Reichtums und Geldvermögens kann die Schuldenkrise gelöst werden«, fügte sie hinzu.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland