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Zypern: DIKO verläßt Regierung

Nikosia. In Zypern hat die rechtsliberale Partei DIKO am Mittwoch die Regierungskoalition verlassen. Präsident Dimitris Christofias wird nun nur mehr von seiner Partei, der kommunistischen AKEL, unterstützt. Diese verfügt über 19 der 56 Sitze im zyprischen Parlament. Die Regierung war nach der Explosion auf einem Marinestützpunkt im vergangenen Monat immer stärker unter Druck geraten. Bei der Detonation beschlagnahmter Munition waren 13 Menschen getötet und das größte Kraftwerk Zyperns zerstört worden. Nach dem Unglück wurde Christofias schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2011, Seite 2, Ausland

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