Zum Inhalt der Seite

Gesetz gegen ­Landärztemangel

Berlin. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch Maßnahmen zur Bekämpfung des Ärztemangels in ländlichen Regionen beschlossen. Einzelheiten des sogenannten Versorgungsstrukturgesetzes will Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) anschließend in Berlin vorstellen. Mit dem Gesetz will die schwarz-gelbe Koalition Ärzten Anreize für eine Ansiedlung auf dem Lande bieten. So sollen sie in unterversorgten Gebieten künftig keine Abschläge mehr bei Honoraren hinnehmen müssen. Die Verteilung der Ärzte innerhalb eines Landkreises soll flexibler gehandhabt werden. Im Gegenzug soll es in überversorgten Gebieten finanzielle Anreize für Praxisschließungen geben. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!