Zum Inhalt der Seite

Putschversuch im ­Niger bestätigt

Niamey. Der Präsident des Niger, Mohamadou Issoufou, hat erstmals bestätigt, daß im Juli zehn Menschen wegen der Planung eines Militärputsches festgenommen worden sind. »Die Ermittlungen dauern an in der Hoffnung, zu den Auftraggebern zu gelangen«, sagte Issoufou. »Das Gesetz wird in seiner vollen Härte gegen all jene angewandt, die geglaubt haben, die erst vor vier Monaten getroffene Wahl des nigrischen Volkes in Frage stellen zu müssen.« Er betonte seine Entschlossenheit, gegen die Korruption vorzugehen, und unterstrich den Einsatz seiner Regierung, die Arbeitsbedingungen des Militärs zu verbessern. Im Niger hatte erst vergangenes Jahr das Militär geputscht. Mit der Wahl eines neuen Präsidenten sollte das westafrikanische Land im März wieder eine zivile Führung bekommen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!