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Flüchtlinge ersticken in Boot vor Lampedusa

Rom. Auf einem völlig überfüllten Flüchtlingsboot aus Afrika hat die italienische Küstenwache die Leichen von 25 Männern entdeckt. Die Opfer seien offenbar im Maschinenraum an Abgasen erstickt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. 271 weitere Passagiere des nur 15 Meter langen Bootes überlebten das Flüchtlingsdrama. Die Küstenwache war dem Flüchtlingsboot in der Nacht zum Montag vor der Mittelmeerinsel Lampedusa zur Hilfe gekommen. Bei der Inspektion des Bootes machten Beamte den grausigen Fund im engen Maschinenraum, der nur durch eine kleine Luke zugänglich war. Nach Angaben von geretteten Passagieren waren die Menschen im Schiffsbauch über Stunden den Abgasen des Schiffsmotors ausgesetzt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2011, Seite 1, Ausland

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