Zum Inhalt der Seite

ATTAC fordert: Weg von Deutscher Bank

Frankfurt/Main. Die Deutsche Bank ist am Tag der Vorlage ihrer Halbjahresbilanz vom globalisierungskritischen Netzwerk ATTAC scharf getadelt worden. Die Organisation rief am Dienstag in einer bundesweiten Kampagne dazu auf, den großen Geldinstituten den Rücken zu kehren. Jutta Sundermann vom ATTAC-Koordinierungskreis erklärte zum Marktführer: »Keine andere deutsche Bank ist so präsent in Steueroasen, keine wettet so massiv auf steigende Nahrungsmittelpreise, keine nimmt so stark Einfluß auf die Politik, keine investiert so umfangreich in Rüstungs- und Atomindustrie.« (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!