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3,5 Milliarden für Ganztagsbetreuung

Berlin. Die flächendeckende Ganztagsbetreuung von Schulkindern würde laut einer Studie zwischen 350000 und 460000 Mütter zusätzlich auf den Arbeitsmarkt bringen. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Expertise des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der Universität der Bundeswehr Hamburg hervor. Vor allem qualifizierte Frauen in Westdeutschland, die bislang wegen ihrer Kinder nicht erwerbstätig sind, würden dann in Teilzeit arbeiten. Zudem könnten bereits erwerbstätige Mütter ihre Arbeitszeit ausweiten. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung würde den Experten zufolge für sechs- bis elfjährige Schulkinder rund 3,5 Milliarden Euro kosten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2011, Seite 5, Inland

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