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Bolivien: Land für ­Indígenas

La Paz. Wie das Nationale Institut für die Bodenreform (INRA) Boliviens am Montag mitteilte, werden mehrere indigene Gemeinden in fünf Provinzen der Region Chaco (Departamentos Santa Cruz und Tarija), die bislang praktisch in Leibeigenschaft leben mußten, in Kürze Besitztitel für Ländereien erhalten. Wie INRA-Direktor Julio Urapotina mitteilte, können die Guaraní auf diese Weise ihr eigenes Land bewirtschaften und dadurch ihre Freiheit zurückgewinnen. Zudem müßten die Arbeitsbedingungen der Indígenas, die sich als Viehhirten verdingt haben, überprüft werden. Diese hätten Anspruch auf die gleiche Behandlung wie jeder andere Arbeiter. Das Allgemeine Arbeitsgesetz des süd­amerikanischen Landes gelte für alle. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2011, Seite 1, Ausland

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