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Bedenken gegen Gasprom-Pläne

Bonn. Das Bundeskartellamt hat Bedenken gegen eine mögliche Expansion des russischen Energiekonzerns Gasprom auf dem deutschen Markt. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte am Montag der Nachrichtenagentur dapd: »Eine Verbindung zwischen Gasprom und

RWE müßte man sich unter kartellrechtlichen Gesichtspunkten sehr genau ansehen.« Allerdings kenne man derartige Absichten des russischen Energielieferanten bisher nur aus Presseberichten. Gasprom hatte bereits vor einigen Monaten sein Interesse signalisiert, künftig eine größere Rolle auf dem deutschen Markt zu spielen, etwa als Betreiber von Gaskraftwerken. Deutschland sei dafür aus Sicht des Staatsunternehmens der interessanteste Markt, sagte Konzernchef Alexej Miller schon im Juni.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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