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Lücke im Embargo

Das von Visa gegen Wiki­leaks verhängte Embargo hat Bestand. Am Freitag erklärte das Kreditkartenunternehmen, eine Bank habe für kurze Zeit Spenden an den isländischen Finanzdienstleister DataCell akzeptiert, der den Spendentransfer an Wikileaks organisiert. Dieser Weg sei nun aber wieder gesperrt. Visa und Mastercard sperrten ihre Dienste für Wikileaks Anfang Dezember nach dem Beginn der Veröffentlichung von etwa 250000 Depeschen des US-Außenministeriums. Am vergangenen Samstag teilte Wikileaks mit, in dieser Angelegenheit gegen Visa und Mastercard klagen zu wollen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2011, Seite 13, Feuilleton

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