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DB-Konkurrenten wollen Schlichtung

Kiel. Im Tarifkonflikt im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) haben mehrere Konkurrenten der Deutschen Bahn AG der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montag eine Schlichtung vorgeschlagen. »Bislang sind all unsere Forderungen nach Verhandlungen ohne Vorbedingungen von der Gewerkschaft ignoriert worden. Wir möchten jetzt endlich mittels einer Schlichtung Bewegung in die festgefahrene Situation bringen«, sagte die Geschäftsführerin der Nord-Ostsee-Bahn (NOB), Martina Sandow, in Kiel.

In einem Schreiben der Metronom-Geschäftsführung an den GDL-Chef Claus Weselsky heißt es: »Wir verbinden mit einem Schlichtungsverfahren … die Hoffnung, bald zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu kommen.«
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Die GDL beharrt bislang auf dem Abschluß von inhaltsgleichen Rahmenverträgen bei allen SPNV-Unternehmen, um dem Wettbewerb über die Lohnkosten einen Riegel vorzuschieben. In einem weiteren Tarifvertrag soll der soziale Schutz von Lokführern bei Betreiberwechseln und bei Berufsunfähigkeit geregelt werden. Am Montag wurden wieder mehrere Unternehmen bestreikt, darunter ODEG und Cantus.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2011, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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