Zum Inhalt der Seite

China meldet hohe Inflation

Peking. De Verbraucherpreise in China steigen trotz staatlicher Maßnahmen weiter kräftig an. Im Mai erreichte die Inflationsrate mit 5,5 Prozent den höchsten Wert seit fast drei Jahren, wie das Nationale Statistikamt in Peking am Dienstag mitteilte. Vor allem Lebensmittel wurden nach langer Trockenheit und Überschwemmungen in Zentral- und Südchina erheblich teurer und zwar um 11,7 Prozent. Schweinefleisch verteuerte sich sogar um 40 Prozent. Betroffen von den steigenden Preisen sind damit vor allem die Armen, die einen Großteil ihres Geldes für Lebensmittel ausgeben müssen. Der Staat fürchtet daher soziale Unruhen. Die Zentralbank kündigte am Dienstag eine restriktive Geldpolitik an. Leitzins und Mindesteinlagen der Kreditinstitute werden erhöht, um die Kreditvergabe zu begrenzen. Ferner will die Regierung in bestimmten Bereichen Preisfestsetzungen vornehmen um die Inflation zu dämpfen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!