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Lokführer spitzen Arbeitskampf zu

Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer verschärft den Arbeitskampf für ein bundesweit einheitliches Lohnniveau. Arbeitsniederlegungen bei den Privatbahnen werden nicht mehr wie bislang zwölf Stunden, sondern womöglich nur noch eine Stunde vor Beginn angekündigt. Die Maßnahme könne als »nächste Eskalationsstufe« angesehen werden, sagte GDL-Sprecherin Gerda Seibert am Freitag in Frankfurt am Main. Die Aufgabe der Frist sei Folge der »Verweigerungshaltung« vor allem der drei privaten Verkehrsunternehmen Veolia, AKN Eisenbahn und Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG). Diese weigern sich bislang, mit der GDL über einen Bundesrahmen-Lokführertarifvertrag zu verhandeln. Die Konkurrenten der Bahn AG zahlen Lokführer bis zu 30 Prozent weniger als der bundeseigene Konzern.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2011, Seite 4, Inland

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