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Hunderte Todesopfer durch Tornados

Concord. Nach der verheerendsten Tornado-Serie seit fast vier Jahrzehnten im Südosten der USA ist die Zahl der Todesopfer bis Freitag weiter angestiegen. Mindestens 297 Menschen wurden in sechs US-Staaten in den Tod gerissen, allein 210 davon in Alabama. Hunderte oder womöglich Tausende wurden verletzt. Rettungskräfte suchten am Donnerstag in den Trümmern zerstörter Häuser nach Überlebenden. Die Unwetterfront richtete am Mittwoch von Texas bis New York schwere Schäden an. In Alabama waren nach Angaben von Gouverneur Robert Bentley etwa eine Million Haushalte und Geschäfte ohne Strom. Ein Atomkraftwerk mußte vorübergehend mit Dieselgeneratoren betrieben werden, nachdem die externe Stromversorgung zusammengebrochen war. Unterdessen riefen die Gouverneure von Georgia und Mississippi für Teile ihrer Staaten den Notstand aus. Aus Mississippi und Tennessee wurden jeweils 33 Tote gemeldet. 15 Menschen starben in Georgia, fünf in Virginia. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2011, Seite 7, Ausland

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