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BBI-Gegner legen Konzept vor
Berlin. Gegner des geplanten Flughafens Berlin Brandenburg
International (BBI) in Schönefeld haben erneut einen Baustopp
gefordert. Zugleich legten sie ein alternatives Konzept vor. Der
BBI sei das Ergebnis einer »sachfremden politischen
Standortentscheidung« und mute 200000 vom Fluglärm
betroffenen Anwohnern »unmenschliche Folgen« zu, sagte
der Ehrenvorsitzende des Bürgervereins Brandenburg-Berlin
(BVBB), Ferdi Breidbach, am Dienstag in Berlin.
Das von dem Verein in Auftrag gegebene Konzept favorisiert einen »Deutschen Zentralflughafen« unweit des brandenburgischen Sperenbergs, etwa 50 Kilometer südlich von Berlin. Dieser Flughafen, dessen geschätzte Kosten von bis zu zwei Milliarden Euro durch private Investoren getragen werden sollen, könnte im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden. Der BBI wird den Steuerzahler laut BVBB samt Umsiedlungen von vom Fluglärm betroffenen Anwohnern hingegen über 6,5 Milliarden Euro kosten. (dapd/jW)
Das von dem Verein in Auftrag gegebene Konzept favorisiert einen »Deutschen Zentralflughafen« unweit des brandenburgischen Sperenbergs, etwa 50 Kilometer südlich von Berlin. Dieser Flughafen, dessen geschätzte Kosten von bis zu zwei Milliarden Euro durch private Investoren getragen werden sollen, könnte im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden. Der BBI wird den Steuerzahler laut BVBB samt Umsiedlungen von vom Fluglärm betroffenen Anwohnern hingegen über 6,5 Milliarden Euro kosten. (dapd/jW)
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