Zum Inhalt der Seite

Bayern will kein Endlager

München. Das bayerische Umweltministerium schließt ein Atommüllendlager im Freistaat aus. Ein Sprecher sagte am Dienstag in München, Bayern sei für einen Endlagerstandort »aus geologischen, nicht aus politischen Gründen« ungeeignet. Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des Bayerischen Landesamtes für Umwelt seien eindeutig. Der designierte baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte in Bild am Sonntag gesagt, »alles, was geeignet ist«, müsse untersucht werden. Er sei »selbstverständlich« bereit, auch die Tonschichten in seinem Bundesland untersuchen zu lassen. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!