-
14.04.2011
- → Natur & Wissenschaft
Stornierter Ökofonds
Am Wochenende haben EnBW, E.on, RWE und Vattenfall die monatlichen
Überweisungen an den »Ökofonds« gestoppt, den
die Bundesregierung im Zuge der Laufzeitverlängerung für
die Atomkraftwerke ausgehandelt hatte. Damit reagieren die
Kernkraftwerksbetreiber auf das Atom-Moratorium. Ausgehandelt
wurde, daß die vier Konzerne in den kommenden Jahren
insgesamt 16,5 Milliarden Euro in den »Ökofonds«
einzahlen. Sie sollten dem Ausbau erneuerbarer Energien zugute
kommen. In diesem Jahr wären insgesamt 300 Millionen Euro
fällig gewesen. Es wird nachverhandelt. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft