-
11.04.2011
- → Sport
Gevor außer sich
Magdeburg. Mit einem Tobsuchtsanfall im Ring hat Profi-Boxer Khoren
Gevor seiner Karriere den Knockout versetzt. Gerade war der
WM-Kampf im Supermittelgewicht nach Version der WBO gegen
Titelverteidiger Robert Stieglitz in der Magdeburger
Bördelandhalle wegen absichtlichen Kopfstoßes des
Armeniers in der zehnten Runde abgebrochen worden, da rastete Gevor
aus. Erst ging er auf Stieglitz’ Trainer Dirk Dzemski los,
dann drosch er auf einen Betreuer ein – und schließlich
schlug er auch noch Ringrichter Manfred Küchler. Sechs
Sicherheitskräfte bugsierten Gevor dann in die Kabine. Die WBO
kündigte an, Gevor lebenslang sperren zu wollen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport