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Gevor außer sich

Magdeburg. Mit einem Tobsuchtsanfall im Ring hat Profi-Boxer Khoren Gevor seiner Karriere den Knockout versetzt. Gerade war der WM-Kampf im Supermittelgewicht nach Version der WBO gegen Titelverteidiger Robert Stieglitz in der Magdeburger Bördelandhalle wegen absichtlichen Kopfstoßes des Armeniers in der zehnten Runde abgebrochen worden, da rastete Gevor aus. Erst ging er auf Stieglitz’ Trainer Dirk Dzemski los, dann drosch er auf einen Betreuer ein – und schließlich schlug er auch noch Ringrichter Manfred Küchler. Sechs Sicherheitskräfte bugsierten Gevor dann in die Kabine. Die WBO kündigte an, Gevor lebenslang sperren zu wollen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2011, Seite 16, Sport

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