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Ballan »gelassen«

Mantua. Die Staatsanwaltschaft im italienischen Mantua will rund 30 Radprofis, Manager und Mediziner wegen Dopings vor Gericht stellen. Wie zu vernehmen war, sollen sich darunter der frühere Straßenweltmeister Alessandro Ballan, der einschlägig bekannte dänische Radprofi Michael Rasmussen und der Sieger des Giro d’Italia 2004, Damiano Cunego, zu den Verdächtigten zählen. Kopf des norditalienischen Dopingrings soll ein Apotheker aus Mantua sein. Dieser soll den Ermittlungen zufolge neben den Profiradrennfahrern auch Amateure systematisch mit Dopingmitteln versorgt haben. Ballan wies alles zurück und meinte: »Ich bin gelassen«.Die Staatsanwaltschaft will dem Italiener das Eigenblutdoping unter anderem mit Hilfe von abgehörten Telefongesprächen und Video-Aufzeichnungen nachweisen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2011, Seite 16, Sport

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