-
11.04.2011
- → Sport
Ballan »gelassen«
Mantua. Die Staatsanwaltschaft im italienischen Mantua will rund 30
Radprofis, Manager und Mediziner wegen Dopings vor Gericht stellen.
Wie zu vernehmen war, sollen sich darunter der frühere
Straßenweltmeister Alessandro Ballan, der einschlägig
bekannte dänische Radprofi Michael Rasmussen und der Sieger
des Giro d’Italia 2004, Damiano Cunego, zu den
Verdächtigten zählen. Kopf des norditalienischen
Dopingrings soll ein Apotheker aus Mantua sein. Dieser soll den
Ermittlungen zufolge neben den Profiradrennfahrern auch Amateure
systematisch mit Dopingmitteln versorgt haben. Ballan wies alles
zurück und meinte: »Ich bin gelassen«.Die
Staatsanwaltschaft will dem Italiener das Eigenblutdoping unter
anderem mit Hilfe von abgehörten Telefongesprächen und
Video-Aufzeichnungen nachweisen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport