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»Mördersoldaten« kosten Strafe

Berlin. Der Vizesprecher der Linkspartei Nordrhein-Westfalen, Thies Gleiss, wurde am Freitag vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt. Er hatte den Begriff »Mördersoldaten« verwendet. Gleiss hatte gegen einen Strafbefehl wegen Beleidigung Rechtsmittel eingelegt. Dieser belief sich auf 5400 Euro. Im Mai 2010 schrieb Gleiss in einem jW-Kommentar nach den NRW-Landtagswahlen: »An der Berliner Mauer starben 136 Menschen eines gewaltsamen Todes, das ist unmenschlich und verbrecherisch, aber in Afghanistan haben von SPD und Grüne geschickte Mördersoldaten schon deutlich mehr Menschen umgebracht.«

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2011, Seite 2, Inland

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