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Das Selbermachen von Kunst

Neurologen, Psychologen und Kunstpädagogen aus Erlangen und Nürnberg erarbeiten in den kommenden drei Jahren eine gemeinsame Studie zu den Auswirkungen künstlerischer Tätigkeit auf das Gehirn. »Wir wollen feststellen, ob das Selbermachen von Kunst, das Malen, Zeichnen, Modellieren, Menschen helfen kann«, erklärte die Kunsthistorikerin Jessica Mack-Andrick bei der Vorstellung des Projekts in Nürnberg. 60 Senioren, die seit höchstens drei Jahren im Ruhestand sind, sollen ab 9. Mai an Kunstkursen teilnehmen. Untersucht wird, wie sich das auf Kreativität, Wohlbefinden und Persönlichkeitsentwicklung sowie Gehirnfunktionen und -physiologie auswirkt. In einer zweiten Phase geht es ab 2012 um junge Menschen vor dem Eintritt ins Arbeitsleben. Beteiligt sind das Uniklinikum Erlangen, das Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Mitarbeiter des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ). (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2011, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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