-
31.03.2011
- → Natur & Wissenschaft
Das Selbermachen von Kunst
Neurologen, Psychologen und Kunstpädagogen aus Erlangen und
Nürnberg erarbeiten in den kommenden drei Jahren eine
gemeinsame Studie zu den Auswirkungen künstlerischer
Tätigkeit auf das Gehirn. »Wir wollen feststellen, ob
das Selbermachen von Kunst, das Malen, Zeichnen, Modellieren,
Menschen helfen kann«, erklärte die Kunsthistorikerin
Jessica Mack-Andrick bei der Vorstellung des Projekts in
Nürnberg. 60 Senioren, die seit höchstens drei Jahren im
Ruhestand sind, sollen ab 9. Mai an Kunstkursen teilnehmen.
Untersucht wird, wie sich das auf Kreativität, Wohlbefinden
und Persönlichkeitsentwicklung sowie Gehirnfunktionen und
-physiologie auswirkt. In einer zweiten Phase geht es ab 2012 um
junge Menschen vor dem Eintritt ins Arbeitsleben. Beteiligt sind
das Uniklinikum Erlangen, das Institut für Psychogerontologie
der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und
Mitarbeiter des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der
Museen in Nürnberg (KPZ). (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft
