Zum Inhalt der Seite

Kleist Forum

In zehn Jahren Kleist Forum Frankfurt (Oder) gab’s ganz schön viel Theater: 2100mal wurde zu Oper, Operette, Schauspiel, Musical, Konzert und anderen Kulturveranstaltungen geladen, und 512000 Besucher kamen insgesamt. Allein 2010 fanden fünf Festivals im Hause statt. Das Kleist Forum sei mehr als ein Veranstaltungszentrum, betont Petra Paschinger, Künstlerische Leiterin des Betreibers Messe und Veranstaltungs GmbH. Sie spricht lieber vom »Theater im Kleist Forum«: »Es ist ein Umschlagplatz für Ideen und Weltanschauungen, ein Ort der Begegnung und der Unterhaltung.«

Das zehnjährige Jubiläum wird ab heute mit eigener Festwoche gefeiert: Es gibt Aufführungen von Partnertheatern – das Staatstheater Cottbus bietet »Eugen Onegin«, das Hans-Otto-Theater Potsdam »Romeo und Julia –, Diskussionen, Festkonzert und große Party für alle am Sonnabend.

Das Land Brandenburg unterstützt das Kleist Forum in diesem Jahr mit 1,38 Millionen Euro. Die andere Hälfte der Kosten trägt die Stadt Frankfurt, die ihre Zuwendungen dieses Jahr allerdings um 160000 Euro kürzt. Passend dazu gibt es am Freitag eine Podiumsdiskussion zum Thema, ob man mit weniger Geld mehr Kunst machen kann. (jW)

www.muv-ffo.de
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2011, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!