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Hohe Strafe für Bayer CropScience

Monheim. Als »völlig ungerechtfertigt« bezeichnete am Dienstag ein Sprecher des Agrarchemiekonzerns Bayer CropScience ein von einem Gericht in Arkansas verhängtes Urteil. Die Jury hatte Bayer zu einer Strafe von insgesamt 136,8 Millionen Dollar verurteilt. 11,8 Millionen Dollar Schadenersatz davon fließen an die Reismühle Riceland Foods, der Löwenanteil wird als sogenannter Strafschadenersatz, der bei besonders rücksichtslosem Verhalten verhängt werden kann, fällig. 2006 waren Spuren von gentechnisch verändertem Reis von Bayer in Lieferungen von kommerziellem Langkornreis aus dem Süden der USA entdeckt worden. Daraufhin verhängte die EU Beschränkungen für den Import von Langkornreis aus den USA, woraufhin wiederum US-Reisfarmer Einbußen geltend machten und klagten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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