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Fußball-Randspalte

Turbine-Trainer ­vermißt Vertrauen

Potsdam. Nach dem Titel-Hattrick von Turbine Potsdam in der Bundesliga hat Trainer Bernd Schröder mit Blick auf die Champions League Kritik an der Spielplangestaltung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der frühen Vorbereitung der Frauen-Nationalmannschaft auf die Heim-WM geübt. »Das ist ein Problem«, sagte der 68jährige, der Turbine in der Königsklasse durch das frühe Saisonende und die Abstellung der Nationalspielerinnen im Nachteil sieht. Schröder will die fehlende Spielpraxis in den kommenden Wochen durch Turniere kompensieren. Für die frühe Abstellung der Nationalspielerinnen wie Anja Mittag, Fatmire Bajramai, Babett Peter oder Jennifer Zietz ab April zeigte der mitunter eigenwillige Coach wenig Verständnis. »Das ist auch ein Mißtrauen gegenüber uns Trainern«, sagte Schröder.

Potsdam hat im 40. Jahr des Klub-Bestehens noch das Saison-Triple im Visier. Am 26. März trifft Turbine im Endspiel des DFB-Pokals in Köln auf den 1. FFC Frankfurt. Zudem will Potsdam in der Champions League den Titel erfolgreich verteidigen. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2011, Seite 16, Sport

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