-
11.03.2011
- → Inland
SPD hat neuen Spendenskandal
Hamburg. Der Stern hat Hinweise, daß hochrangige Politiker
der brandenburgischen SPD unter Umgehung des Parteiengesetzes
versucht haben, die Beratungsfirma Roland Berger als Spender zu
werben. Wie stern.de am Donnerstag meldete, liegen der Redaktion
interne Unterlagen vor, die belegen, daß der Potsdamer
Architekt Moritz K. eine offenkundig fiktive Rechnung an Roland
Berger schickte. Zuvor hatte ihn der damalige Landesfinanzminister
Rainer Speer (SPD) im Mai 2009 darum gebeten, mit dem
Beratungsunternehmen Kontakt aufzunehmen, weil dieses »nicht
direkt für die SPD spenden« wolle. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland