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GEW weitet Warnstreiks aus

Potsdam/Dresden/Schwerin/Erfurt. Mit Warnstreikaktionen in vier Bundesländern will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag der Forderung nach Einkommenserhöhungen von durchschnittlich fünf Prozent in der Ländertarifrunde Nachdruck verleihen. Dies gab die GEW am Montag bekannt. Mit über 25000 Teilnehmern rechne man bei den Aktivitäten in Potsdam, Dresden, Schwerin und Erfurt. Bereits in den vergangenen drei Wochen hatten sich rund 57000 Beschäftigte an Aktionen beteiligt.

In der Tarifrunde der Beschäftigten der Bundesländer verlangen die Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und dbb Tarif­union einen Sockelbetrag von 50 Euro und eine Gehaltserhöhung von drei Prozent. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnt dies ab und hat auch in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Februar kein Angebot vorgelegt. Die dritte Runde findet am Mittwoch und Donnerstag in Potsdam statt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2011, Seite 4, Inland

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