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Bosbach: BKA bleibt eigenständig

Köln. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, rechnet nicht mehr mit der von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (beide CDU) geplanten Fusion von Bundeskriminalamt (BKA) und Bundespolizei. »Daß alle Vorschläge der Werthebach-Kommission einschließlich einer kompletten Fusion umgesetzt werden, halte ich für eher unwahrscheinlich«, sagte Bosbach dem Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstagausgabe). Er rechne damit, »daß man dem BKA die Eigenständigkeit nicht nimmt«. Zwar müßten Doppelstrukturen künftig vermieden und die Arbeit konzentriert werden. Dies sei insbesondere im Bereich Aus- und Fortbildung sowie Beschaffung möglich. Es gebe großen Widerstand in den betroffenen Häusern. Das müsse man berücksichtigen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2011, Seite 4, Inland

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