Zum Inhalt der Seite

Sorge um Zukunft Saudi-Arabiens

Frankfurt/M. Die Angst vor einem Übergreifen der Unruhen aus Nordafrika auf Saudi-Arabien hat am Dienstag die Anleger am dortigen Aktienmarkt vergrault. Die Börsenkurse brachen um 7,7 Prozent auf 5484 Punkte ein und notierten damit so niedrig wie seit Sommer 2009 nicht mehr. Der Leitindex hatte zunächst noch im Plus gelegen, ehe die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, daß ein schiitischer Geistlicher festgesetzt wurde, der sich für eine konstitutionelle Monarchie eingesetzt hatte. Anleger fürchteten, daß im ölproduzierenden Osten des Landes, wo vor allem Schiiten leben, Unruhen ausbrechen könnten. Händler in Saudi-Arabien sprachen von panischen Verkäufen.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!