-
21.02.2011
- → Inland
Guttenberg bleibt uneinsichtig
Berlin. Bundeswehrminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) denkt
nicht an Rücktritt, obwohl täglich neue Beweise
dafür auftauchen, daß er seine Doktorarbeit weitgehend
abgeschrieben hat. Auf eine entsprechende Frage des Magazins Focus
antwortete der Politiker lediglich mit: »Unsinn!«
Wie der Spiegel am Wochenende berichtete, hat Guttenberg nicht nur aus Zeitungen und Arbeiten anderer Autoren abgekupfert, sondern auch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages ausgenutzt. Demnach soll er eine zehnseitige Ausarbeitung eines Ministerialrats »nahezu vollständig« in seine Dissertation übernommen haben.
(AFP/jW)
Wie der Spiegel am Wochenende berichtete, hat Guttenberg nicht nur aus Zeitungen und Arbeiten anderer Autoren abgekupfert, sondern auch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages ausgenutzt. Demnach soll er eine zehnseitige Ausarbeitung eines Ministerialrats »nahezu vollständig« in seine Dissertation übernommen haben.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland