Zum Inhalt der Seite

Krise in Côte d’Ivoire treibt Kakaopreis

Frankfurt/Main. Angesichts des eskalierten Machtkampfes im westafrikanischen Staat Côte d’Ivoire ist der Kakaopreis am Freitag weiter in die Höhe geschossen. An der Rohstoffbörse ICE kletterte der Preis mit 3466 Dollar je Tonne auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Der amtierende ivorische Präsident Laurent Gbagbo hatte am Donnerstag die Verstaatlichung von Banken angeordnet, die aufgrund internationaler Sanktionen ihre Geschäftstätigkeit eingestellt hatten. Zuvor hatte der von einigen Staaten als Sieger der Präsidentenwahl anerkannte Alassane Quattara gedroht, den bisher einmonatigen Ausfuhrstopp von Kakao unbefristet zu verlängern, wenn Gbagbo bis nächste Woche nicht zurücktritt.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!