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18.02.2011
- → Kapital & Arbeit
G20: Frankreich setzt auf Planwirtschaft
Paris. Frankreichs Regierung setzt wieder einmal auf
planwirtschaftlichen Aktionismus, der wenig Chancen hat,
Realität zu werden: Als Gastgeber des G-20-Gipfels will Paris
erste Zeichen zum Abbau der weltweiten Wirtschaftsdisproportionen
setzen. »Es wäre schon ein großer Schritt nach
vorne, wenn wir uns prinzipiell auf die Elemente einigen
könnten, mit denen sich die Ungleichgewichte messen
lassen«, sagte Finanz- und Wirtschaftsministerin Christine
Lagarde am Donnerstag in Paris. Dort beginnt am Freitag abend das
Gipfeltreffen der 20 größten Industrie- und
Schwellenländer.
Dem Vernehmen nach geht es um Leistungsbilanzsalden, die Entwicklung der realen Wechselkurse, die Schuldensituation der Staaten, die private Sparquote und die Währungsreserven. Jedwede Regulierung der Leistungsbilanzsalden gilt unter den meisten Ökonomen als kaum machbar, da sie faktisch eine Kontrolle der kapitalistischen Konkurrenz bedeuten würden. Zu den G20 gehören neben den G-8-Mitgliedern wichtige Schwellenländer wie Brasilien oder Indien, vor allem aber die Weltindustriemacht China. (Reuters/jW)
Dem Vernehmen nach geht es um Leistungsbilanzsalden, die Entwicklung der realen Wechselkurse, die Schuldensituation der Staaten, die private Sparquote und die Währungsreserven. Jedwede Regulierung der Leistungsbilanzsalden gilt unter den meisten Ökonomen als kaum machbar, da sie faktisch eine Kontrolle der kapitalistischen Konkurrenz bedeuten würden. Zu den G20 gehören neben den G-8-Mitgliedern wichtige Schwellenländer wie Brasilien oder Indien, vor allem aber die Weltindustriemacht China. (Reuters/jW)
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