-
17.02.2011
- → Feuilleton
Charlie Sheens Authentizität
Der US-Schauspieler Charlie Sheen findet das Nüchternsein
langweilig. In einem Telefonanruf in einer Radio-Talkshow des
Senders Fox Sports Radio meinte Sheen: »Vor langer Zeit war
ich mal fünf Jahre lang nüchtern… Das ist nicht
authentisch, das bin nicht ich«. Der 45jährige hatte
sich erst vor zwei Wochen in eine Entziehungsklinik begeben,
nachdem er eine Marathonparty mit Alkohol, Drogen und
Prostituierten gefeiert hatte. Die Dreharbeiten für seine
Fernsehserie »Two and a Half Men« mußten
ausgesetzt werden. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
