-
16.02.2011
- → Ausland
Südsudan: Vorwürfe gegen Khartum
Dschuba. Die politische Führung im Südsudan hat der
sudanesischen Regierung vorgeworfen, in ein Massaker an mehr als
200 Menschen verwickelt zu sein. Die Regierung in Khartum
unterstütze den Rebellenführer George Athor, der in der
vergangenen Woche einen blutigen Angriff in der
südsudanesichen Provinz Dschonglei verübt habe, sagte ein
Behördensprecher in Dschuba. Dabei seien 211 Zivilpersonen,
darunter auch Kinder, sowie Sicherheitskräfte getötet
worden.
Die Zahl der Toten bei dem Vorfall stieg damit auf 241, da nach Angaben aus Militärkreisen auch 30 Rebellen getötet wurden. Der Generalsekretär der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM), Pagan Amum, warf der Regierung in Khartum vor, Rebellenführer im Süden mit Waffen und Geld zu versorgen.
(dapd/jW)
Die Zahl der Toten bei dem Vorfall stieg damit auf 241, da nach Angaben aus Militärkreisen auch 30 Rebellen getötet wurden. Der Generalsekretär der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM), Pagan Amum, warf der Regierung in Khartum vor, Rebellenführer im Süden mit Waffen und Geld zu versorgen.
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
