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01.02.2011
- → Inland
BUND will gegen A 100 klagen
Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Berlin will
am 24. Februar Details einer Sammelklage gegen eine
Verlängerung der A 100 öffentlich präsentieren.
Bislang hätten sich 20 potentielle Mitkläger gemeldet,
sagte ein BUND-Sprecher am Montag. Dazu zählten mehrere
Grundstückseigentümer und Gewerbetreibende. Auch das
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg werde mit dem Verband klagen,
bestätigte Bezirksbürgermeister Franz Schulz
(Grüne).
Laut BUND gibt es bislang 3000 Einwender, die theoretisch zur Klage berechtigt wären. Diese muß bis zum 28. Februar eingereicht werden. Für die Begründung bleiben ab Einreichung sechs Wochen Zeit.
SPD und Linke haben sich mit Blick auf die Wahlen in Berlin darauf geeinigt, daß die Entscheidung über den Bau der 3,2 Kilometer langen Trasse von Neukölln nach Treptow nicht mehr in dieser Legislaturperiode gefällt wird. Das 420 Millionen Euro teure Projekt wird vom Bund finanziert und gilt als teuerste Autobahntrasse Deutschlands. (dapd/jW)
Laut BUND gibt es bislang 3000 Einwender, die theoretisch zur Klage berechtigt wären. Diese muß bis zum 28. Februar eingereicht werden. Für die Begründung bleiben ab Einreichung sechs Wochen Zeit.
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SPD und Linke haben sich mit Blick auf die Wahlen in Berlin darauf geeinigt, daß die Entscheidung über den Bau der 3,2 Kilometer langen Trasse von Neukölln nach Treptow nicht mehr in dieser Legislaturperiode gefällt wird. Das 420 Millionen Euro teure Projekt wird vom Bund finanziert und gilt als teuerste Autobahntrasse Deutschlands. (dapd/jW)
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