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Kolumbien: Unglück in Kohlemine

Bogotá. Bei einer Explosion in einer Kohlemine in Kolumbien sind mindestens 30 Bergleute in der Tiefe verschüttet worden. Es gebe nur geringe Chancen, daß die Kumpel das Unglück überlebt haben, sagte Bürgermeisterin Yamile Rangel am Mittwoch in Sardinata im Nordosten des Landes. Ursache für das Unglück war offenbar ein Methangasstau. In dem Bergwerk waren erst im Oktober vergangenen Jahres bei einem ähnlichen Unglück sechs Bergleute getötet und zwei weitere verletzt worden. Insgesamt starben im vergangenen Jahr in Kolumbien nach offiziellen Angaben fast hundert Kumpel bei ihrer Arbeit. Das süd­amerikanische Land ist der fünftgrößte Kohleförderer der Welt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2011, Seite 2, Ausland

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