-
27.01.2011
- → Ausland
Kolumbien: Unglück in Kohlemine
Bogotá. Bei einer Explosion in einer Kohlemine in Kolumbien
sind mindestens 30 Bergleute in der Tiefe verschüttet worden.
Es gebe nur geringe Chancen, daß die Kumpel das Unglück
überlebt haben, sagte Bürgermeisterin Yamile Rangel am
Mittwoch in Sardinata im Nordosten des Landes. Ursache für das
Unglück war offenbar ein Methangasstau. In dem Bergwerk waren
erst im Oktober vergangenen Jahres bei einem ähnlichen
Unglück sechs Bergleute getötet und zwei weitere verletzt
worden. Insgesamt starben im vergangenen Jahr in Kolumbien nach
offiziellen Angaben fast hundert Kumpel bei ihrer Arbeit. Das
südamerikanische Land ist der fünftgrößte
Kohleförderer der Welt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland