Zum Inhalt der Seite

60 Prozent mehr US-Soldaten getötet

Washington. Die Zahl der in Afghanistan bei Bombenanschlägen getöteten US-Soldaten ist im vergangenen Jahr um 60 Prozent gestiegen. 2010 kamen 268 Angehörige der Streitkräfte der Vereinigten Staaten bei der Explosion von am Straßenrand deponierten Sprengsätzen ums Leben, mehr als 3360 Soldaten wurden verletzt. Das ist beinahe eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr. Da gegen die Aufständischen verstärkt militärisch vorgegangen werde, sei der Anstieg der Opferzahl zu erwarten gewesen, hieß es von Militärvertretern. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2011, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!