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Gespräche über Einwanderungen
Havanna. In Havanna haben Gespräche zwischen Kuba und den USA
über Einwanderungsfragen stattgefunden. Die kubanische Seite
bezeichnete die Verhandlungen im Anschluß als
»fruchtbaren Dialog«. Die beiden Delegationsleiter,
Vizestaatssekretärin Roberta Jacobson für die USA und
Vizeaußenminister Dagoberto Rodríguez für Kuba,
stellten der kubanischen Erklärung zufolge fest, daß
beide Seiten einen »bedeutenden Rückgang« der
illegal in die USA ausgewanderten Kubaner festgestellt hätten.
Dies sei das Ergebnis der »Anstrengungen beider Länder
beim Kampf gegen den Menschenhandel und die illegale
Einwanderung«. Im Haushaltsjahr 2010 wurden laut
US-Küstenwache 442 Kubaner im Meer aufgegriffen, 2009 waren es
799 und im Jahr davor 2199.
Kuba fordert bei den Gesprächen, die abwechselnd in beiden Ländern stattfinden, die Abschaffung der seit 1966 bestehenden Regelung, wonach jeder Kubaner, der US-Boden betritt, schnell eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Havanna wirft Washington vor, Kubaner dadurch zu einer gefährlichen Flucht über das Meer zu verleiten. (AFP/jW)
Kuba fordert bei den Gesprächen, die abwechselnd in beiden Ländern stattfinden, die Abschaffung der seit 1966 bestehenden Regelung, wonach jeder Kubaner, der US-Boden betritt, schnell eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Havanna wirft Washington vor, Kubaner dadurch zu einer gefährlichen Flucht über das Meer zu verleiten. (AFP/jW)
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