-
03.01.2011
- → Inland
Regierung prüft Mindestrente
Düsseldorf. Die Bundesregierung will ab April 2011 die
Einführung einer gesetzlichen Mindestrente für
Geringverdiener prüfen lassen. Das sagte ein Sprecher von
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag der
Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit einen Bericht der
Rheinischen Post. Eine neue Regierungskommission zur
»Vermeidung von Altersarmut« wird demnach im April ihre
Arbeit aufnehmen. Wessen Rentenansprüche bisher unter
Hartz-IV-Niveau liegen, erhält eine entsprechende sogenannte
Grundsicherung, unabhängig davon, wie lange er eingezahlt hat.
Wie die Rheinische Post unter Berufung auf eine Prognose des
Paritätischen Wohlfahrtsverbandes berichtete, dürfte sich
die Zahl derer, die von der staatlichen Grundsicherung im Alter
abhängig sind, bis 2025 auf zehn Prozent aller Rentner oder
fast zwei Millionen vervierfachen.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland